Bild: Aleksander Gabrys © Christoph Bösch

running crazy

Freitag, 24. April 2020, 20:00 Uhr (œnm Atelier) - Tickets

Samstag, 25. April 2020, 20:00 Uhr (œnm Atelier) - Tickets

Sonntag, 26. April 2020, 11:00 Uhr (œnm Atelier) - Tickets

Programm

Steve Reich (*1936)
"Clapping music" for two performers, bearbeitet für Violoncello und Kontrabass

Mark Andre (*1964)
"e 2" für Violoncello und Kontrabass

Michel Roth (*1976)
"Die Zunge des Gletschers" für Kontrabass und Stimme, aus der Oper „Die Künstliche Mutter"

Theodor Burkali (*1975)
"Labyrinth" für Violoncello solo

Ondřej Adámek (*1979)
"Chamber noise" für Violoncello und Kontrabass

Iannis Xenakis (1922-2001)
"Roscobeck" für Violoncello und Kontrabass

Mitwirkende

Peter Sigl, Violoncello
Alexander Gabryś, Kontrabass


Im 21. Jahrhundert hat sich auch das breitere Publikum daran gewöhnt, das Cello in Oktavlagen und Spielgeschwindigkeiten zu hören, die man sonst allenfalls der Geige zuordnen würde. Weniger bekannt ist, dass diese Entwicklung längst auch den vermeintlich schwerfälligen Kontrabass erfasst hat. So hat sich Alexander Gabryś den Ruf eines genialen Berserkers erworben, der aus seinem Instrument die erstaunlichsten Klänge hervorlockt. Weit entfernt von einem musikalischen Elefantenrennen ist folglich das Programm dieses Atelierkonzerts. Zwischen den fein abgestuften, hingetupften Klängen Mark Andrés und den wuchtigen Intervallblöcken Iannis Xenakis' liegt eine enorme Spannbreite, in der nicht nur Ondřej Adámeks magisch-skurriles „Chamber Noise" bequem Platz findet, sondern auch Steve Reichs notorische „Clapping Music" – bearbeitet für Cello und Kontrabass und garantiert leichtfüßig.

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