Tuba mirum spargens sonum

Montag, 16. November 2020, 11:00 Uhr (Oberndorf b. Salzburg / Kirche) - Tickets

Programm

Werke von Jacques Charpentier, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Michael Floredo, Eugene Bozza, Werner Pirchner, Josquin des Préz und Theodor Burkali (UA

Mitwirkende

Simon Seidel
Dušan Kranjc
Christoph Astner
Stefan Konzett



"Tuba mirum spargens sonum" lautet der Beginn der dritten Strophe des Hymnus "Dies irae dies illa" über das Jüngste Gericht, der Totensequenz im Requiem:

Tuba mirum spargens sonum
Per sepulcra regionum
Coget omnes ante thronum. 

Sucht man nach Übersetzungen dieser Strophe, finden sich bereits für die erste Zeile die unterschiedlichsten  Varianten. Während beim ersten Teil noch relativ einheitlich von der "göttlichen Posaune" die Rede ist, findet man für "spargens sonum" Übersetzungen wie "mit wundersamem Klang" oder "mit schrillem Klang". Die Adjektive reichen weiter bis zu "erstaunlich" oder "seltsam".
Die Posaunisten des œnm haben sich vorgenommen all diesen Klängen - und noch darüber hinaus - gerecht zu werden. Ein teils mehr, teils weniger geistliches Programm, das sowohl meditativ spirituelle als auch höchst virtuose Facetten der Posaunenliteratur in den Vordergrund rückt. 

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