Festival ULTRASCHALL

Freitag, 17. Januar 2020, 19:00 Uhr (Heimathafen Neukölln / Berlin) - Tickets

Programm

Manuela Kerer
Kaput II (2017)
für Cembalo, Paetzoldflöte, Harfe, Querflöte und Tape

Olga Neuwirth
Marsyas II (2005)
für Flöte, Viola, Violoncello und Klavier

Clara Iannotta
Limun (2011)
für Violine, Viola und 2 Umblätterer

Aleksandra Karastoyanova-Hermetin
Polynj (2017)
für Violoncello und Klavier

Margareta Ferek-Petric
Firewalk With(Out) Me (2017)
für Flöte, Paetzoldflöte, Harfe und Cembalo

Vasilikí Krimitzá
Aeoliás (2019)
für Flöte und Perkussion

Sofia Gubaidulina
Fünf Etüden (1965)
für Harfe, Kontrabass und Schlagzeug

Elena Mendoza
Fremdkörper/Variationen (2015)
für Violoncello, Perkussion, Klavier und Performer

Mitwirkende

Irmgard Messin, Flöte
Elisabeth Wirth, Paetzoldflöte
Ekkehard Windrich, Violine
Jutas Jávorka, Viola
Peter Sigl, Violoncello
Christian Junger, Kontrabass
Katharina Teufel-Lieli, Harfe
Nora Skuta, Klavier, Cembalo
Rupert Struber, Perkussion

 


Die Neugier und Freude von Komponist*innen an ungewöhnlichen Instrumentenkombinationen ist ungebrochen. Immer mehr Ensembles formieren sich in bislang vorbildlosen Besetzungen. Aber auch größere Ensembles ermöglichen Kombinationen, für die es in der Musikgeschichte kaum Vorbilder gibt.

So steht in diesem Konzert klassisch besetzte Kammermusik wie Polynj von Aleksandra Karastoyanova-Hermentin für Violoncello und Klavier neben den Etüden in der ungewöhnlichen Kombination Harfe, Kontrabass und Schlagzeug von Sofia Gubaidulina, das Werk der Komponistin aus dem Jahr 1965, das am Beginn ihres eigenen musikalischen Weges der Vertiefung und Verinnerlichung steht.

Manuela Kerer verpackt die Instrumente in Kaput II, ergänzt durch Midi-Blockflöte und Midi-Gitarre, zunächst in transparente Müllsäcke, als Sinnbild des Wegwerfens – das Material des Stückes besteht aus gestrichenen Noten anderer Werke der Komponistin.

Ebenfalls ergänzt werden die vorgesehenen Instrumente in Clara Iannottas Limun durch zwei Umblätterer, die im zweiten Teil des Stückes die Körperlichkeit des sich um sich selbst drehenden musikalischen Raumes visualisieren und verstärken, sowie in Elena Mendozas Fremdkörper/Variationen durch Performer, die im Inneren des Flügels agieren.

Fast schon traditionell mutet dagegen die Besetzung in Olga Neuwirths Marsyas II an, wenngleich die Instrumente hier unterschiedlich gestimmt sind.

 

Im Radio

rbb Kultur Musik der Gegenwart
Mittwoch, 19. Februar 2020, 21:04 Uhr
Deutschlandfunk Kultur Konzert
Freitag, 17. Januar 2020, 19:00 Uhr (Live-Übertragung)

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