Bild: Marco Döttlinger © Andreas Hechenberger

unablässige regularität

Freitag, 13. März 2020, 20:00 Uhr (œnm Atelier)

Dienstag, 14. April 2020, 20:00 Uhr (œnm Atelier)

Sonntag, 15. März 2020, 11:00 Uhr (œnm Atelier)

Programm

Alfred Schnittke (1934‒1998)
Sonate für Cello und Klavier N.1

Marco Döttlinger (*1984)
"in between" für Cello und Klavier (UA)

Thomas Larcher (*1963)
"Mumien" für Violoncello und Klavier

Mitwirkende

Nora Skuta, Klavier
Sebestyén Ludmány, Violoncello


Charakteristisch für Alfred Schnittkes erste Sonate für Cello und Klavier sind die zwei Ecksätze mit der Tempobezeichnung Largo, die durch einen rastlosen, rasenden Presto-Satz in der Mitte des Werks voneinander getrennt werden. Unabhängig von den Tempoangaben ist allen drei Sätzen eine in sich kreisende motivische Arbeit gemein, die von ihrer eigenen Regelhaftigkeit zu immer höherer Intensität bis zum Umschlagpunkt getrieben wird. Mit gänzlich anderen Mitteln verfolgt Marco Döttlinger ein ähnliches Konzept. Seine Komposition "in between" ist von zyklisch rekursiven Verläufen getragen. Sie entsagt jeder Zielsetzung außer derjenigen einer ständigen Veränderung aus sich selbst heraus, dem ständigen Übergang.

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