Bild: Sarah Nemtsov © Rut Sigurdardóttir

Die Oper ist tot - es lebe die Oper!

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19:00 Uhr (Salzburg, Künstlerhaus)

Programm

Junge Oper lässt von sich hören.

Komponistin Sarah NEMTSOV (Köln) und Flötistin Irmgard MESSIN (Salzburg) im Gespräch mit Karl Harb (Salzburger Nachrichten)

Mit Musik von Sarah NEMTSOV

Mitwirkende

Im Gespräch:
Sarah Nemtsov, Komponistin
Irmgard Messin, Flötistin des œnm
Karl Harb, Salzburger Nachrichten


Viele Male wurde die Oper schon totgesagt. Und doch rütteln die Werke des klassischen Kanons in schlüssigen Neuinterpretationen die Gemüter auf. Auch was die Zeitgenossen angeht, kann von einem Abgesang auf die Oper keine Rede sein - solange so viele Komponisten an Aufträgen interessiert sind und neue Werke regelmäßig im Rahmen von Festivals uraufgeführt werden.

Auffällig ist, dass die klassische Operngeschichte ausschließlich von Männern geprägt wurde. Bemerkenswert also, dass im 21. Jahrhundert immer mehr Komponistinnen spannende Musiktheaterstücke schreiben. Ob der begriffliche Wandel von der Oper zum Musiktheater mit verantwortlich für die neue Beweglichkeit ist?

Klang21 hat fünf junge Frauen eingeladen, neue Werke für das Taschenopernfestival 2015 zu komponieren. Eine von ihnen ist Sarah Nemtsov, die wir am 5.2.2015 im Gespräch mit der Flötistin Irmgard Messin (oenm) und Karl Harb, Kulturredakteur der Salzburger Nachrichten, begleitet von Musikern des oenm vorstellen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Salzburg. Eintritt frei, Anmeldung erbeten an frauenbuero@stadt-salzburg.at